Damen Landesliga: 5:1 Sieg beim SSV Vogelstang

Die Siegesserie der Landesliga Damen hält an. In einem emotionslosen und tempoarmen Spiel setzten sich die Damen des TSV II verdient gegen den SSV Vogelstang durch.

Der TSV spielte gefällig bis an den Strafraum, ein gefährlicher Abschluss kam jedoch selten heraus. Ein Abseitstor war schon die erwähnenswerte Ausnahme. Auch eine Vielzahl von Eckbällen blieb ungenutzt bis man in der 25. Minute endlich einmal Kapital daraus schlagen konnte.  Laura Martschink hatte den Eckstoß kurz ausgeführt. Am Strafraum lauerte dann Sarah Böser auf ihre Chance, die mit einem schönen Schuss zur Führung einnetzen konnte. Vogelstang spielte vorhersehbar, alle Bälle gingen auf ihre schnelle Nummer elf. Doch trotz dass dies offensichtlich war, stellte die wendige und spielstarke SSV-Angreiferin die TSV-Defensive gelegentlich vor Probleme. Kurz nach dem Ausgleich konnte sie einen individuellen Fehler nutzen und erzielte den Ausgleich (1:1, 30. Minute). Weiterhin tat sich der TSV mit Abschlüssen schwer. Dennoch konnte man vor der Halbzeit die Feldüberlegenheit noch in zählbares ummünzen. Die Ersatztorfrau von Vogelstang konnte einen Schuss von Sarah Böser nur abklatschen lassen. TSV-Angreiferin Antje Liebold nutzte die Gunst und erzielte die erneute Führung (2:1, 40. Minute). Fast eine Kopie folgte einige Minuten später: Diesmal war es Jasmin Engert, die den Ball beherzt aufs Tor schoss. Erneut konnten Torfrau und Abwehrspielerinnen den Ball nicht klären und wieder war Antje Liebold zur Stelle und staubte zum 3:1 ab (45. Minute).

Nach der Halbzeit setzten die TSV-Damen noch einen drauf: Annabelle Bohrdt erzielte in der 47. Minute das 4:1 und sorgte damit endgültig für klare Verhältnisse. Einige gute Chancen blieben in der Folge ungenutzt. Für den fünften Treffer musste wiederum ein Standard her: die kurzfristig für das Spiel reaktivierte Dorota Konefal wurde im Strafraum zu Boden gezogen und Sarah Böser verwandelte den fälligen Elfmeter zum 5:1 (65. Minute). Vogelstang muss man anrechnen, dass sie es weiter mit gelegentlichen Kontern versuchten. Diese waren sogar zweimal so gefährlich, dass die zur Torfrau umfunktionierte Abwehrspielerin Carolin Fentz zwei klasse Paraden auspacken musste, um die Gastgeberinnen nicht nochmal ran kommen zu lassen.

Fazit: Keine gute, aber eine ausreichende Leistung der TSV-Damen, begünstigt auch durch das Aushelfen von Dorota Konefal (danke Doro!) und dem guten Torfrauen-Einstand von Carolin Fentz (danke Caro!).