Damen Oberliga: Herbe Niederlage gegen Freiburg

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Gegen die Bundesligareserve vom SC Freiburg musste das Oberligateam am vergangenen Sonntag ihre bisher höchste Niederlage einstecken. 0:9 hieß es am Ende und das, obwohl sich das Team nach der Niederlage beim KSC und den verletzungsbedingten Langzeitausfällen nach dem Motto „Jetzt erst recht“ viel vorgenommen hatte.

Bereits nach 30 Sekunden (!) wurde der erste Ball leichtfertig verloren und die Gästestürmerin scheiterte am Torpfosten. Dieser Weckruf brachte zwar etwas mehr Konzentration in das eigene Spiel, doch die Gäste waren auch danach gedanklich immer einen Schritt schneller und gingen nach einem Freistoß folgerichtig in Führung (10.). Glück dann, als Torhüterin Sara Heuser vor dem Strafraum nur mittels eines Foulspiels klären konnte, der Schiedsrichter aber auf Vorteil entschied, doch Laura D’Agro den Ball im letzten Moment vor der Torlinie klären konnte (19.). Danach entwickelte sich in verteiltes Spiel und unsere Mädels konnten sich durch Standardsituationen ihre ersten Torchancen erspielen. Die größte Möglichkeit verhinderte dann die Freiburger Torfrau, als sie Lara Karnahls Gewaltschuss glänzend parierte (25.). Freiburg blieb aber stets gefährlich und konnte nur kurze Zeit später zum 2:0 erhöhen (27.).

Nach dem Seitenwechsel dann die nächste Hiobsbotschaft: Laura D’Agro musste ausgewechselt werden und mitten in dieser Phase erzielten die Gäste mit zwei weiteren Toren die Vorentscheidung (49./51.).

Der Rest dieses Spieles ist schnell erzählt: bei unserer Mannschaft lief nun gar nichts mehr zusammen, alle gutgemeinten Aktionen verfehlten ihr Ziel und auch die vorgenommenen Umstellungen und Einwechslungen brachten keine Entlastung. Freiburg hatte es dagegen leicht und wie so häufig, wenn es bei einer Mannschaft nicht läuft, klappt bei der anderen Mannschaft nahezu alles. Reihenweise wurde unsere Defensive nun ein größte Schwierigkeiten gebracht und die weiteren Tore waren zwangsläufig das Spiegelbild dieser Überlegenheit. Unser Team gab zwar nicht auf, doch konnte man den Gästen nur sehr wenig entgegensetzen. Am Ende musste man  froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben.

Das Positive: schon am nächsten Sonntag kann das Team eine Antwort auf diese Niederlage geben und zeigen, was sie in den vorherigen Spielen ausgezeichnet hat. Teamgeist und Stimmung nach diesem Spiel stimmen zumindest optimistisch.