Damen: Verbandsliga Meister 2012/2013

Nervös begannen die TSV-Damen das mit Spannung erwartete Duell gegen Verfolger KSC II. Direkt nach dem Anpfiff hatte man Glück, dass die Karlsruher Angreiferin den Ball knapp über den Querbalken jagte. Nach einigen Minuten fing sich die Mannschaft aber und begann ordentlich nach vorne zu spielen. Immer wieder ging es dabei schnell über die außen. Die gefährlichen Flankenbälle konnten jedoch nicht verwertet werden. In der 18. Minute schlug Linksfuß Lara Karnahl eine Ecke von rechts scharf aufs Tor. Am langen Pfosten lauerte Lorena Heinz, die den Ball mit dem Oberkörper über die Linie bugsierte (1:0, 18. Minute). Das 2:0 war fast eine Kopie des 1:0. Nur dass dieses Mal Angreiferin Sina Süss genau richtig am langen Pfosten stand. Auch sie drückte den Ball mit dem Körper über die Linie (2:0, 35. Spielminute). Der KSC hielt den TSV mit gefährlichen Kontern auf Spannung, kam jedoch in Hälfte eins nicht mehr zum Zug.

Nach der Halbzeit begann der zum Greifen nahe Erfolg die TSV-Spielerinnen zunehmend zu lähmen. Man hörte mit allem auf, was das Team in der ersten Hälfte stark gemacht hatte. Jeder Ball wurde lang nach vorne gespielt. Nie blieb die Kugel über mehrere Stationen in den eigenen Reihen. Das machte die Gäste zunehmend stark. So war es nicht überraschend, dass der KSC schließlich doch noch erfolgreich war. Ein langer Ball über die Abwehr auf die schnellen Spitzen brachte den Erfolg (2:1, 73. Minute). Dieses Gegentor brachte noch mehr Nervosität. TSV-Torhüterin Sara Heuser musste sich in mehreren 1:1 Situationen bewähren. Das Tor zum Ausgleich jedoch, musste sie auf ihre Kappe nehmen. Einen langen Ball von außen ließ sie durchrutschen zum bitteren 2:2 (81. Minute). Danach rappelte sich das Team nochmals ein wenig auf und kämpfte verbissen. Langsam drang auch das Ergebnis aus Heidelsheim auf den Rasen, sodass man alles daran setzte, bloß nicht noch einen Treffer zu kassieren. Am Ende reichte es und als die Ersatzspielerinnen mit Sektflaschen das Feld stürmten merkte auch die letzte, dass sich der Traum erfüllt hatte: Die Mannschaft, die sich vor der Runde völlig neu fand (Nur 3 Spielerinnen  der ersten Elf waren letzte Saison schon beim TSV) holte die Meisterschaft zum zweiten Mal in drei Jahren nach Neckarau.

Damit geht die Damenmannschaft des TSV-Neckarau in der nächsten Runde in der Oberliga Baden-Württemberg an den Start!

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Meisterfeier der TT-Schüler

Dass die Schülermannschaft Meister in der A-Klasse geworden ist, hatten wir an dieser Stelle schon berichtet. Nun trafen sich alle Kinder, die derzeit im TT-Training aktiv sind, um diesen erfolgreichen Saisonabschluss zu feiern, in der Kegelbahn der Rheingoldhalle.

3 Stunden ging es mit Volldampf zur Sache, in Mannschaften wurde in die Vollen gekegelt, eine Zahlenpyramide ausgeworfen, oder Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt. Der fröhliche Lärm wurde nur kurz unterbrochen, als es Pizza und Pommes zur Stärkung gab. Diese Pause wurde von den Trainern genutzt, um der Mannschaft noch einmal zu gratulieren zu dieser tollen Saison, und sie mit Meister-Trikots zu belohnen, die sehr großzügig gesponsort worden waren. Eine spezielle Auszeichnung gab es noch für Allesandro: er ist der Aufsteiger des Jahres, weil er durch viel Eifer im Training wirklich tolle Fortschritte gemacht hat. Als Anerkennung der Trainer bekam er eine Sporttasche.

Und danach ging es sofort wieder in die Vollen!

TT: Jonas Adam bei der Verbandsrangliste

Nach seiner doch etwas überraschenden Qualifikation ging es ohne hohe Erwartungen, aber doch mit viel Vorfreude und Spannung in das Verbandsranglistenturnier am 20.4.13 in Weinheim.
7 Gruppenspiele standen auf dem Programm, und Jonas startete mit einer guten Leistung gegen den Topgesetzten der Gruppe, verlor aber 1:3. In seinem 2. Spiel konnte er leider nicht an diese Leistung anknüpfen, und verlor mit 0:3, obwohl der Gegner spielerisch weitaus schwächer war als der Gegner im Auftaktspiel. Danach zeigte sich, wie sehr Tischtennis auch Kopfsache ist. Im 3. Spiel vergab Jonas 2 Satzbälle und verkrampfte dann, und ähnlich ging es in den folgenden Spielen. Und wenn man 4 Spiele verloren hat, geht man im 5. Spiel nicht voller Selbstbewusstsein an den Tisch. So verlor er nach durchaus ordentlichen Spielen dann in den entscheidenden Phasen doch noch knapp, und stand nach 6 Spielen noch ohne Sieg da. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen Fabio Bianzano, der bereist als Gruppenzweiter feststand. Da ging Jonas noch mal mit richtig viel Biss ins Spiel, rief alles ab, was er konnte, und nach 5 spektakulären Sätzen mit vielen tollen Ballwechseln gewann er 3:2.
Im abschließenden Platzierungsspiel zeigte Jonas dann zwar nicht sein allerbestes TT, aber trat mit einem Selbstbewusstsein auf, als ob er nie ein Spiel verloren hätte, und gewann 3:1.

Das Fazit dieses Turniers: Spielerisch kann Jonas auch auf diesem Niveau mithalten. Mental ist er noch etwas anfällig, es kann leicht Ausreißer nach oben wie nach unten geben. In jedem Fall hat er sich mit den beiden Siegen am Ende doch noch einen versöhnlichen Abschluss des Turniers beschert.

Damen in Zeutern: Hochspannung mit Happy-End

Das Auswärtsspiel der TSV-Damen beim SV Zeutern war nichts für Nervenschwache. Dabei sah es zu Beginn nach einer klaren Angelegenheit aus.

In die Partie gestartet waren die Tusslerinnen noch wie ein Tabellenführer: Druckvoll lief das Spiel nach vorne, Zeutern kam kaum über die Mittellinie. Bereits in der 8. Minute konnte die Führung bejubelt werden. Marie Langner hatte sich über rechts gegen mehrere Gegenspielerinnen durchgesetzt. Ihre Bilderbuchflanke landete auf dem Kopf von Elena Mathes, die den Ball in einer Bogenlampe über die Torfrau beförderte. Weiter ging es mit Chancen fast im Minutentakt. Das 2:0 wurde wiederum „mit Köpfchen“ erziehlt. Saskia Behringers Ecke von links köpfte diesmal Anna Schäfer zum bis dato hochverdienten Zwischenergebnis ein (16. Spielminute). Das 3:0 war ein Geschenk der Gastgeberinnen. Der verunglückte Abschlag der SV-Torfrau landete direkt auf dem Fuß von Elena Mathes, die nicht lange überlegte: Heber über die Torfrau, 3:0, 30. Spielminute.

Das Spiel schien gelaufen, diese Meinung schien sich auch in den Köpfen der Neckarauer Akteurinnen zu manifestieren. So spielte man den Gastgeberinnen den Ball leichtsinning in die Füße und diese zeigten, dass sie nach vorne keinesfalls ungefährlich sind. (3:1, 32. Minute). Eigentlich war mit diesem Treffer noch „nichts passiert“. Doch Unerklärlicherweise für Trainer, Zuschauer und die Spielerinnen selbst, lief nach dem Gegentor rein gar nichts mehr zusammen beim Favoriten. Kurz vor der Halbzeit dann der nächste Schock. Begünstigt vor allem durch ein an diesem Tag eher schwaches Defensivverhalten der ganzen TSV-Mannschaft konnte Zeutern den 3:2 Anschlusstreffer erzielen (44.Minute).

Zwar schienen sich die TSV-Damen in der Halbzeit etwas gefangen zu haben, doch richtig klappen wollte immer noch nichts. So kam es noch schlimmer. Zeuterns Ecke von links segelte über Sara Heuser im TSV-Tor hinweg an den langen Pfosten. Von dort zuückprallend reagierte nur eine Zeuterer Spielerin schnell genug und staubte ab (3:3, 62. Minute). In der Folge war die Partie relativ offen. Trainer Sebastiano Franzo wechselte mehrere Male aus, um frischen Wind herein zu bringen. Und -zum Glück- merkte man nun, dass sich endlich eine Reaktion im Team einstellte, denn Punkte hergeben wollte man schließlich nicht! Zeutern konterte gefährlich, dennoch machte der TSV mehr Druck und hätte fast durch Aylin Alagöz die Führung erzielt, doch der Schiedsrichter gab das Tor wegen Abseits nicht (87. Minute). In der 90. Minute wollte Marie Langner eigentlich von rechts flanken. Doch der Ball wurde lang und länger und senkte sich ins lange Eck (4:3). Anspannung und Frustration entluden sich schlagartig in einem emotionalen Freudentaumel.

Fazit: Wer auch die Spiele gewinnt, bei denen man wirklich keine gute Leistung zeigt, bleibt Tabellenführer!

Da die Konkurrenten weiterhin patzen, können die TSV-Damen bereits am kommenden Sonntag beim Spitzenspiel gegen den KSC II vorzeitig die Meisterschaft perfekt machen. Für alle, die die Mannschaft unterstützen wollen: Anpfiff ist um 15 Uhr beim TSV.

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Damen: Mühsamer Sieg gegen Wilhelmsfeld

Es war das erwartet enge Spiel zwischen dem TSV und der TSG Wilhelmsfeld. Die Gäste gaben sich mit einer etwaigen Außenseiterrolle gegen den Tabellenführer nicht zufrieden und hielten über die gesamte Spieldauer dagegen.

Die TSV-Damen starteten aufmerksam und wollten zeigen wer hier der Herr im Haus ist. Dies gelang zu Beginn auch ganz gut. Nach einer Ecke von Lara Karnahl traten Lorena Heinz und die aus dem Urlaub zurückgekehrte Corinna Glogger gemeinsam gegen den Ball, der auf diese Weise den Weg ins kurze Eck fand (1:0, 13. Minute). Auch im Nachhinein ließ sich nicht klären, wer von beiden die Torschützin war. Wilhelmsfeld zeigte sich unbeeindruckt und begann seinerseits mehr Akzente nach vorne zu setzen. In der 23. Minute klatschte ein Freistoß aus 18 Metern ans TSV-Lattenkreuz. Den Nachschuss frei vorm Tor setzte die TSG-Angreiferin zum Glück für Neckarau über das Tor. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Da man zeitweise durch das Mittelfeld nicht weiter kam, wurde auf lange Bälle ausgewichen. Mit dem knappen 1:0 ging es schließlich in die Pause.

Nach der Halbzeit ging die Partie gleich interessant weiter. Lara Karnahl schlug frech eine Ecke von rechts direkt aufs Tor. Mit freundlicher Unterstützung der Wilhelmsfelder Spielerin am kurzen Pfosten, die nicht zum Ball ging, konnte Karnahl die erste direkt verwandelte Ecke bejubeln (2:0, 50 Minute). Nur fünf Minuten später machte wiederum Linksverteidigerin Lara Karnahl von sich reden, diesmal allerdings weniger positiv. Sie grätschte die Wilhelmsfelder Angreiferin im Strafraum um, obwohl man eigentlich in dieser Situation in Überzahl war. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Gäste sicher zum 2:1 Anschlusstreffer (55. Spielminute). Allen war klar, dass das noch eine ganz enge Sache werden konnte. Doch vielleicht auch wegen der ungewohnten Temperaturen nahm das Spielniveau mehr und mehr ab. Zwar liefen beide Teams einige Angriffe, doch die Torhüterinnen mussten keine Glanzparaden auspacken. Trainer Sebastiano Franzo nutze die Breite des Kaders und tauschte bis zum Spielende viermal aus. Erschöpft verließ auch Spielführerin Corinna Glogger das Feld, die die verletzte Cassidy McGhee gut vertreten hatte.

Fazit: Grundstein des Erfolgs war die gute Defensivarbeit des Teams. Alle arbeiteten gut zusammen und unterstützen sich gegenseitgig gegen die schnellen Spielerinnen aus Wilhelmsfeld.

Da die direkten Konkurenten beide unentschieden spielten, konnten die TSV-Damen die Tabellenführung ausbauen. Die nächste Partie steht am Sonntag, um 16 Uhr beim SV Zeutern an.

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Damen: Dritter Sieg im dritten Spiel

Die Damenmannschaft befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Gegen den FC Astoria Walldorf konnte man 2:0 gewinnen.

Die erste Halbzeit war für die Zuschauer sicher wenig ansehnlich. Walldorf zog sich mit allen Spielerinnen oft bis kurz vor den eigenen Strafraum zurück, während der TSV keine Idee zu haben schien, wie man durch die vielbeinige Abwehr hindurchkommen konnte. Zudem war die Raumaufteilung oft mangelhaft, sodass man in vielen Offensivsituationen zu wenig Anspielstationen schaffte. Aus Verlegenheit wurden die Bälle lang in die Spitze geschlagen. Die Stürmerinnen waren jedoch derart in Unterzahl, dass selten gute Gelegenheiten dabei heraussprangen. Positiv dagegen steht nur, dass die sehr seltenen Walldorfer Vorstöße im Keim erstickt wurden. Nur durch ein, zwei eigene Nachlässigkeiten kamen die Gastgeberinnen überhaupt zu einem Torschuss.

In Halbzeit zwei merkte man den TSV-Damen an, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Es klappte nach vorne immer noch nicht alles, jeodch mehr als vorher. Elena Mathes war es schließlich, die den Ball durch einige Walldorfer Verteidigerinnen durchspitzeln konnte. Genau im richtigen Moment gestartet, schob Cassidy McGhee den Ball mit links ins Toreck (1:0, 48. Minute). Das Spiel hatten die TSV-Damen im Griff. Das beruhigende zweite Tor wollte man noch nachlegen. In der 68. Spielminute wurde Anna Schäfer über rechts die Linie entlang geschickt. In der Mitte hatte sie den Blick für die mitgelaufene Elena Mathes. Diese vollendete diesmal selbst zum 2:0. Danach geschah nur noch wenig spannendes. Weder Walldorf noch die TSV-Damen brachten gefährliche Aktionen zustande, sodass es alles in allem ein etwas zäher Sieg war. Doch wie immer zählen am Ende nur die Punkte, und die konnte man dem eigenen Konto hinzufügen und somit die Tabellenspitze behaupten.

Eine offene Rechnung ist am kommenden Sonntag zu begleichen: Es kommt mit der TSG Wilhelmsfeld das einzige Team, gegen das die Neckarauer Damen bisher eine Niederlage einstecken mussten. Anpfiff ist um 15 Uhr in Neckarau.

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Damen: 3:0 Sieg bei Klinge Seckach

Der Start ins Jahr 2013 läuft weiter wie geschmiert für die Damen des TSV Neckarau.      2 Spiele, 6 Punkte, 5:0 Tore.

Bei der gestrigen Nachholpartie im Odenwald legten die TSV-Damen nach dem Anpfiff los wie die Feuerwehr und überrollten ihre Gegnerinnen in den ersten Minuten förmlich. Folgerichtig ging man schnell in Führung. Einen Freistoß von rechts schlug Lorena Heinz schön an den Fünfmeterraum, wo Mittelfeldakteurin Cassidy McGhee den Ball mit vollem Körpereinsatz über die Linie drücken konnte (1:0, 10. Minute). Der TSV setzte vehement nach und nur zwei Minuten später war man wieder erfolgreich. Nach einem schnellen Gegenstoß legte Stürmerin Sina Süß den Ball quer auf die mitgelaufene Flügelflitzerin Saskia Behringer. Diese schob sicher ein zum 2:0 (12. Minute). Leider schaltete man danach einen Gang zurück. Ihre folgende Großchance alleine vor der Torfrau konnte Sina Süss nicht verwerten und auch sonst kamen mehr und mehr Ungenauigkeiten ins Spiel. Zu viele Bälle wurden zu schnell und zu ungenau nach vorne gespielt, Abschlüsse zu überhastet gesucht. Glück hatten die TSV-Damen Mitte der ersten Halbzeit, als ein weiter Ball von außen sich im langen Eck ins Tor senken wollte. Gerade noch rechtzeitig konnte Rechtsverteidigerin Steffi Bäuerle mit einem angedeuteten Fallrückzieher auf der Linie retten. Ansonsten lief es nicht mehr so recht beim TSV. Das Rechtsaußen Marie Langner nach einer halben Stunde verletzt raus musste, passte ins Bild. Sie wurde durch Aylin Alagöz ersetzt.

In Hälfte zwei schienen die eindringlichen Worte von TSV-Coach Sebastiano Franzo gefruchtet zu haben. Man startete wie in Durchgang eins mit ordentlich Dynamik. So konnte nach 50 Minuten das beruhigende 3:0 erzielt werden. Angreiferin Elena Matthes war mit einem Heber über die Torfrau erfolgreich. Danach versuchten die TSV-Damen, die Konzentration hoch zu halten, was diesmal auch besser gelang. Fast hätte Cassidy McGhee einen weiteren Treffer beisteuern können. Elena Matthes hatte sie mustergültig bedient, doch McGhee war einen Tick zu schnell und stand vor dem leeren Tor im Abseits. Gegen Ende der Partie wehrte sich Klinge etwas eindringlicher und zwang die TSV-Abwehr um das erneut sehr starke Duo Lorena Heinz und Laura D’Agro einige Male zum Eingreifen. Jedoch ließ man nichts mehr anbrennen.

Die nächste schwierige Partie findet am Samstag, den 06.04.2013 um 17 Uhr bei Astoria Walldorf statt.

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