Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 23.11.2016

26. Oktober 2016
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung
Liebe Mitglieder, hiermit laden wir Euch zur diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung am
Mittwoch, 23. November 2016, 20.00 Uhr
ein. Die Versammlung findet wie gewohnt in unserem Clubhaus am Kiesteichweg 9 in 68199 Mannheim-Neckarau statt. Die folgenden Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:
1. Totenehrung
2. Bericht des geschäftsführenden Vorstands
3. Bericht der Abteilungsleiter (Fußball, Tischtennis, SuThayDoy)
4. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Gesamtvorstands
6. Neufassung der Satzung
8. Verschiedenes
9. Anträge Anträge sind mindestens 1 Woche vor der Sitzung beim geschäftsführenden Vorstand einzubringen.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme Eurerseits.
Sportliche Grüße
Dr. Volker Proffen         Michael Mattern            Susann Schmidt
Vorsitzender                 Stv. Vorsitzender           Schatzmeisterin

Damen Verbandsliga: Knappe Niederlage zum Einstand

Es war nicht zu übersehen: Neu-Trainer Tim Marzenell hatte eine hochmotivierte Truppe aufs Feld geschickt. Davon konnte sich auch gleich mal der Gegner überzeugen. Kaum hatte das Spiel begonnen, hatten die TSV-Damen die erste Topchance. Tamara Siebig legte auf die mitgelaufene Mia Peschke quer, die jedoch die Gästekeeperin nicht überwinden konnte. Danach allerdings übernahm der seit vielen Jahren in der Verbandsliga etablierte Gegner das Ruder. Die TSV-Damen verteidigten engagiert aber nicht immer lückenlos. Das 0:1 fiel folgerichtig in der 17. Minute. In der Folge war es Janine Kappes im TSV-Tor, der schlechten Chancenverwertung der Gäste und dem Einsatz der ganzen Mannschaft zu verdanken, dass es mit diesem Ergebnis in die Pause ging.

In und kurz nach der Pause musste der TSV-Trainer einige Male wechseln. Die Gäste drängten unverändert darauf, das Spiel beim Liganeuling endgültig zu entscheiden. Doch der TSV gab sich nicht auf. Maximale Effektivität nennt man das, wenn der einzige wirklich gefährliche Konter der zweiten Spielhälfte direkt zum Ausgleich führt. Kapitän Antje Liebold schickte Vorjahrestorjägerin Melina Hofmann mit einem schönen Steilpass in die gegnerische Hälfte. Und diese zeigte, dass sie es auch in diesem Jahr kann und erzielte mit einem sehenswerten Heber über die ASV-Torfrau das 1:1 (70. Spielminute). Hagsfeld reagierte darauf mit noch drängenderen Angriffsbemühungen, denen sich die TSV-Damen tapfer erwehrten. Bis in der 78. Spielminute den Gästen dann das Glück zuhilfe kam: Der Nachschuss eines Freistoßes prallte unglücklich von der Torlatte zur Torhüterin ins Tor. In den restlichen Spielminuten gelang es dem TSV-Team wieder, mit kollektivem Einsatz weitere Treffer zu verhindern, jedoch nicht, eigene Akzente zu setzen.

Fazit:
Man hat es den Gästen mit großem Einsatz schwer gemacht. Die Niederlage ist letztlich verdient, das Zustandekommen des entscheidenden Tores aber unglücklich. Auf dieser Leistung kann Coach Tim Marzenell trotzdem sicher aufbauen.
Nächste Woche geht es zur Topmannschaft nach Viernheim, wo es noch einmal richtig schwer werden wird. Danach warten Gegner, mit denen man es aufnehmen muss, möchte man die Klasse halten.

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Damen Landesliga: Hart erkämptes 1:1 im Spitzenspiel

Vor ungewöhnlich vielen Zuschauern standen sich am Sonntag Abend die Damen des TSV Neckarau II und dem MFC 08 Lindenhof in einem traditionell emotionsgeladenen Derby gegenüber.

Ohne großes Abtasten und ohne Taktieren wurde von der ersten Minute intensiver und schneller Fußball gespielt. Zu Beginn jedoch fast ausschließlich von den Gästen. Diese setzten das TSV-Team durchgängig unter Druck und erspielten sich einige gute Chancen. Folgerichtig fiel auch das 1:0 für den Lindenhof durch einen platzierten Schuss von der Strafraumgrenze (0:1, 9. Minute). Den TSV-Damen gelang es jedoch mit etwas Glück, die Anfangsphase ohne weitere Gegentreffer zu überstehen. Während das TSV-Team mit zunehmender Spieldauer sortierter zuwerke gingen und sich auch auf die Intensität des Spiels besser eingestellt hatte, mussten die Gäste ihr hohes Anfangstempo etwas zurückfahren. In der Folge konnten nun auf beiden Seiten Offensivaktionen zum Abschluss gebracht werden, die gefährlicheren aber weiterhin auf Seiten der Gäste.

Nach der Halbzeit verlegte sich 08 Lindenhof zunehmend aufs Kontern. Grund dafür war auch, dass der TSV besser stand, agressiver in die Zweikämpfe ging, und mehr und mehr auch Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben konnte. So fiel auch der Ausgleich. Die TSV-Angreiferinnen Melina Hofmann und Carolin Weber liefen die gegnerische Abwehr an und provozierten Fehler. Schließlich konnte Carolin Weber durch gutes Nachsetzen den Ball im Netz unterbringen (68. Minute). Auf der Gegenseite hatte der TSV aber wiederum Glück, als eine Angreiferin den Ball aus fünf Metern über das leere Tor schoss. Trotzdem – 08 gehörte die Anfangsphase, dem TSV die Schlussphase. Carolin Weber konnte in der 82. Minute nur noch durch eine Notbremse in ihrem Sololauf aufs Tor gebremst werden. Folge: Rot und Elfmeter. Leider konnte die sonst sichere Schützin Sonja Kuttelwascher den Ball nicht im Tor unterbringen. Doch der TSV ließ sich davon nicht beirren und versuchte es weiter. Die letzte Riesenchance hatte wiederum Carolin Weber zwei Minuten vor dem Ende: wieder durch einen schönen Ball in den Raum auf die Reise geschickt, schob sie das Leder knapp am linken Pfosten vorbei.

Fazit: Da beide Seiten beste Chancen auf die Entscheidung liegen ließen, ist das Ergebnis wohl als gerecht zu bewerten. Ein Punkt also, der den Gastgeberinnen aber wohl vorerst mehr weiterhilft, als den Gästen vom Lindenhof.

Damen Landesliga: Bitterer Punktverlust

Zwei Gastgeschenke = Zwei Punkte zu wenig, das ist die bittere Bilanz des Spiels der zweiten Damenmannschaft gegen St. Leon.

In der ersten Halbzeit fand das Spiel fast ausschließlich zwischen beiden Strafräumen statt. Einzige Ausnahme war der Führungstreffer des TSV in der 6. Minute. Nach einem Eckball von Lena Eisinger legte Steffi Bäuerle auf Kaptitän Antje Liebold ab. Deren Schuss wurde von einer Verteidigerin mit beiden Händen abgewehrt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sarah Böser sicher. Das war es auch schon mit Fußball. Die Partie plätscherte vor sich hin. Der TSV stand zwar nach hinten sicher, verpasste es aber, zwingende Aktionen für einen sichereren Vorsprung zu erarbeiten. Dementsprechend unzufrieden ging man in die Pause.

Auch in Halbzeit zwei gelang es dem TSV nicht wirklich, Torgefahr zu erzeugen. Einzig eine schön herausgespielte Aktion über rechts mit Abschluss von Linksaußen Annabelle Bohrdt ist erwähnenswert, blieb jedoch ohne Ertrag. Leider verlor das Team  mit fortlaufender Spieldauer in der Vorwärtsbewegung mehr und mehr Bälle durch Unkonzentriertheiten und in der Rückwärtsbewegung zudem immer wieder die Ordnung. So sah sich die Abwehrreihe einer Reihe schneller Konter ausgesetzt. In der 80. Minute wurde dem Team ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zum Verhängnis. Gegen die aufgerückte TSV-Mannschaft nutzte St. Leon seine erste echte Torchance im Spiel (1:1). Jetzt etwas wachgerüttelt gab der TSV sein Bestes, um den Fehler wieder wett zu machen. Die TSV-Angreiferinnen Carolin Weber und Melina Hofmann setzten die Gästeabwehr unter Druck und zwangen sie zu Fehlern. Mit engagiertem Nachsetzen gelang es Melina Hofmann, die Führung wieder her zu stellen (87. Minute, 2:1). Doch leider war dies noch nicht der Schlusspunkt. Denn anstatt den Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen, leistete man sich noch einen folgenschweren Abspielfehler, der mit dem zweiten Torschuss von St.Leon und damit zugleich mit dem zweiten Gästetreffer bestraft wurde (2:2, 91. Minute).
In diesem Spiel wäre bei etwas mehr Konzentration und Laufbereitschaft deutlich mehr drin gewesen.

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Damen Landesliga: 5:2 Arbeitssieg in Dossenheim

Zwar verdient aber mühsam, so kann man das Zustandekommen des Auswärtssieges in Dossenheim beschreiben. Die TSV-Damen waren durchgängig feldüberlegen, doch gute Torchancen waren besonders in der ersten Hälfte eher selten, was insbesondere an der hohen Fehlpassquote und der geringen Laufbereitschaft lag. Dossenheim dagegen versuchte zu kontern, doch die Gastgeberinnen kamen in Halbzeit eins zu keiner Torgelegenheit. Bezeichnend die Enstehung des ersten TSV-Treffers: Laura D’Agro zieht ab, der Ball prallte von einer Dossenheimer Spielerin unhaltbar ins Tor (1:0, 10. Minute). Erst in der 22. Minute ereignete sich wieder erwähnenswertes: Steffi Bäuerle fiel ein Freistoß wenige Meter vor dem Tor vor die Füße, doch der überhastete Abschluss mit links landete in den Armen der Torfrau. Das wichtige 2:0 besorgte dann wiederum Laura D’Agro nach einer Flanke von Cassidy McGhee (37. Minute). Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit strebten die TSV-Kickerinnen das dritte Tor an. Dies gelang auch glücklicherweise recht zügig. Eckball Laura D’Agro, der Ball konnte nicht geklärt werden und landete bei Angreiferin Antje Liebold, die zum 3:0 abstaubt (49. Minute). In der 57. Minute leitete dann ein individueller Fehler im Spielaufbau einen Dossenheimer Konter ein, der zum 3:1 führte. Verbuchte das TSV-Team das noch als „Unfall“, sah dies in der 66. Minute schon anders aus. Wieder hebelte ein Fehlpass im Spielaufbau die TSV-Defensive auf und auch den 2. Sololauf des Tages konnte der Dossenheimer Angriff verwerten (nur noch 3:2). Vielleicht brauchte es diesen Weckruf, denn in der Schlussphase zeigte sich das TSV-Team konzentrierter und ingesamt sicherer. So ist es auch gerechtfertigt, dass Linksaußen Annabelle Bohrdt mit ihrem Abstaubertor den beruhigenden 2-Tore-Abstand wiederherstellt (4:2, 79. Minute), und Cassydy McGhee mit einem sehenswerten Distanzschuss flach ins Eck den Schlusspunkt setzt (5:2, 87. Minute).

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Damen Landesliga: 4:3 Sieg gegen Viernheim II

Spannend bis zur letzten Minute machte es die „Zweite“ der Damen bei ihrem Heimspiel gegen den bis dahin Tabellenführenden TSV Amiticia Viernheim II.
Dabei hätte man es auch deutlich entspannter haben können. Von Beginn an zeigte sich, was sich wie ein roter Faden durch die Partie zog: Beste Torchancen werden einfach zu selten ausgenutzt.

Bereits nach zwei Spielminuten bestätigte Carolin Weber diesen zweifelhaften Neckarauer Trend, als sie eine Großchance zur frühen Führung nicht nutzen konnte. In der 21. Minute dann der Rückschlag: Einen Eckball der Gäste unterlief TSV-Keeperin Janine Kappes und im allgemeinen Gewühle landet der Ball im Netz. Der TSV ließ sich davon aber nicht schocken. Insgesamt sichtbar verbessert gegenüber der letzten Partie gegen Vogelstang spielte man immer wieder einen ordentlichen Fußball nach vorne. Der Ausgleich fiel über rechts: Rechtsaußen Meryem Ükil setzte sich gut durch und hatte den Blick für die mitgelaufenen Carolin Weber, die nur noch einschieben musste (1:1, 30. Minute). Zwei Minuten später zeigte TSV-Kapitän Antje Liebold den Brasilianer in sich, als sie nicht nur 4 Gegenspielerinnen ausspielte, sondern auch der Torhüterin keine Chance ließ (34. Minute, 2:1). Viernheim zeigte sich aber ebenfalls keineswegs beeindruckt über den plötzlichen Rückstand. Sowieso zeigten die Gäste über die ganze Spieldauer ihre gefährlichen schnellen Vorstöße. Ein solcher wurde dem TSV auch kurz vor der Pause zum Verhängnis. Nach eigenem Einwurf rannte man sich gegenseitig über den Haufen, während die Viernheimer Angreiferin einen Traumpass in den freien Raum gespielt bekam. Alleine auf das TSV-Tor zulaufend traf sie souverän (2:2, 43. Minute). Da das Spiel aber über einen hohen Unterhaltungswert verfügte, war es das noch nicht. Mit dem Pausenpfiff stellte Cassidy McGhee die Führung mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß wieder her (3:2, 45. Minute).

Turbulent ging es auch nach der Halbzeit weiter. Der TSV drängte mit Macht auf das 4. Tor, aber sowohl die agile Melina Hofmann, als auch Sturmpartnerin Theresa Schmauß konnten ihre zum Teil 100% Chancen nicht nutzen. Auch die anderen TSV-Akteurinnen brachten das Runde nicht im Eckigen unter. Und bei allen Offensivbemühungen musste man trotzdem immer auf die stets gefährlichen Viernheimer Konter vorbereitet sein. In der 65. Minute stürzte eine Viernheimer Spielerin derart unglücklich auf den Rücken, dass ein Krankenwagen gerufen und die Akteurin ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach einer 35 minütigen Unterbrechung setzten beide Mannschaften die Partie fort. Endlich, in der 83. Minute, wurde die unermüdliche Arbeit des TSV-Sturmduos belohnt: Melina Hofmann konnte sich nach einem Zuspiel von Theresa Schmauß gegen die Gästetorfrau durchsetzen und den Ball zum umjubelten 4:2 einnetzen. Doch auch das war noch nicht der Schlusspunkt. Fast im direkten Gegenzug kamen die Gäste zu einem Eckball. Nach dessen kurzer Ausführung schaffte es das TSV-Team nicht, geschlossen raus zu rücken, sodass die Hereingabe zwei völlig freistehende Viernheimerinnen zwei Meter vor dem Tor erreichte. Zwei Abschlussversuche konnte TSV-Goalie Janine Kappes noch reaktionsschnell abwehren. Doch alleine gelassen von ihren Mitspielerinnen war sie beim Dritten schließlich machtlos (85. Minute, 4:3).

Der verletzten Viernheimer Spielerin wünscht die Mannscht des TSV alles Gute und drückt die Daumen, dass sie bald wieder auf dem Platz stehen kann!

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Damen Landesliga: Holpriger Start gegen SSV Vogelstang

Die Vorbereitungsspiele hatten Grund zu Optimismus gegeben, doch leider konnte das Team den guten Eindruck daraus nicht bestätigen. Der Ausfall vieler Stammkräfte musste teilweise durch aushelfende Spielerinnen der ersten Mannschaft aufgefangen werden. Dennoch war eine derart schwache erste Halbzeit trotz der durcheinandergewirbelten Mannschaft nicht zu erwarten gewesen.
Es begann noch relativ erwartungsgemäß. Sina Süß konnte sich durchsetzen und das 1:0 (9. Minute) erzielen. Doch danach verlor das Team jegliche Linie, es herrschte das Chaos in Spielaufbau und Rückwärtsbewegung, was den Gästen unerwartete Räume für ihre Angriffsversuche einräumte. Dies gipfelte in einem Pfostentreffer nach einem Eckball, als das TSV-Team vor lauter Unordnung den Ball nicht wegbekam. Nach vorne ging auch nicht viel Zwingendes, und wenn, wurden die Chancen nicht genutzt. Einzig eine Einzelaktion wiederum von Sina Süß sorgte dafür, dass das Halbzeitergebnis wenigstens etwas deutlicher wurde: 36. Minute, 2:0.

Nach der Pause schien sich das TSV-Team etwas gesammelt zu haben. Es wurden nun immer wieder auch gute Gelegenheiten herausgespielt. Die Chancenverwertung blieb allerdings katastrophal. Allein Stürmerin Antje Liebold und die agile Annabelle Bohrdt hatten mehrfach beste Gelegenheiten auf dem Fuß, konnten diese aber leider nicht nutzen. Auch andere hoben sich nicht gerade durch ihre Torjägerqualitäten hervor. So musste man sich auf die „Aushelfer“ verlassen, die teilweise durchaus schön in Szene gesetzt, die weiteren Treffer markierten. Sina Süß mit ihren Treffern drei und vier (54. und 87. Minute), nur unterbrochen durch ein schönes Tor von Cassidy McGhee in der 75. Spielminute stellten den Endstand her.

Fazit: Immerhin in der 2. Halbzeit konnte man sich etwas steigern, es ist jedoch noch sehr viel mehr notwendig, wenn es nächste Woche gegen Spitzenreiter Viernheim geht.

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Damen Landesliga: Pflichtsieg gegen Blau-Weiß Mannheim

Mit einem klaren Ergebnis von 5:0, das noch höher hätte ausfallen müssen, lösten die TSV-Damen ihre Aufgabe gegen Neuling Blau-Weiß Mannheim. Zu Beginn tat sich der TSV schwer, was weniger an der vielbeinigen Abwehr, als an der eigenen Durchschlagskraft vor dem Tor lag. Entweder die Aktion wurde ungenau zu Ende gespielt oder der Schuss ging weit daneben. Endlich, in der 24. Minute, wurde die wiedergenesene Saskia Behringer am Rande des Strafraums in Schussposition gebracht. Sie ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte die verdiente Führung. Zehn Minuten später beteiligte sich Saskia Behringer dann als Vorlagengeber: In ihre scharfe Flanke knapp vor das Tor stürmte Abwehrchefin Nicola Ormersbach punktgenau hinein und erzielte per Kopf ihren ersten Saisontreffer (2:0, 34. Minute). Dorota Kornefal auf Zuspiel Steffi Bäuerle erzielte noch vor der Pause per Distanzschuss das 3:0 und stellte so einen beruhigenden Abstand her (38. Minute).

Nach der Pause war weiterhin die Zielstrebigkeit das Problem. Viel zu wenig Torgefahr bei großer Feldüberlegenheit wurde erzeugt. Sechser Carolin Fentz mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erhöhte in der 68. Minute auf 4:0. Kurz vor Schluss stellte Tamara Siebig mit einem strammen Torschuss das Endresultat her (5:0, 87. Minute).

Trotz des deutlichen Sieges und bei allem Respekt für den Gegner war doch jeder Spielerin klar, dass man die Partie eigentlich noch viel deutlicher hätte beenden müssen. Torgefahr erzeugen – eine Aufgabe, die Coach Guiseppe Franzo mit Sicherheit auf dem Zettel haben wird. Insbesondere, da Vorjahres-Torjägerin und Kapitän Antje Liebold wohl erst zu Rückrunde wieder angreifen kann.

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Damen Landesliga: Ungefährdeter Sieg gegen Dossenheim

Die TSV-Damen taten sich zu Beginn schwer und fanden nicht wirklich in ihr Spiel. Hinten stand man zwar sicher, aber nach vorne ging nicht viel. Es wurden nur wenige zwingende Chancen heraus gespielt und die auch eher zufällig. Anders bei der 1:0 Führung, als mal ein paar Pässe in den eigenen Reihen zielführend gespielt werden konnten. Sonja Kuttelwascher steckte den Ball auf die gestartete Annabelle Bohrdt durch, die ihn an der Gästetorfrau vorbei ins Netz schob (16. Minute). Mehr gab es trotz deutlicher Überlegenheit in Durchgang eins nicht zu bejubeln.

In der Pause stellte Coach Guiseppe Franzo das System um und agierte fortan mit zwei Spitzen. Diese Maßnahme zeigte schnell Wirkung, denn das Team ging nun organisierter und zielstrebiger zur Sache. Kurz nach der Pause schickte Florentine Schlick mit einem guten Pass Vivian Latorre Fernandez in Richtung Tor. Im Strafraum wurde sie jedoch unsanft von einer Dossenheimer Verteidigerin per Bodycheck gestoppt. Sonja Kuttelwascher verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0 (53. Minute). Das Team erspielte sich nun mehrere gute Chancen heraus, die jedoch knapp ihr Ziel verfehlten oder von der Torfrau entschärft werden konnten. Dabei wurde der eine oder andere Spielzug ausgepackt. Man musste aber bis kurz vor Schluss warten, ehe die TSV-Damen den Vorsprung leistungsgerecht ausbauen konnten. Carolin Fentz bediente von rechts Angreiferin Florentine Schlick, die mit einem sehenswerten Schuss den Ball unhaltbar im Gästetor versenkte (3:0, 82, Minute). Kurz vor Schluss bediente wiederum die starke Florentine Schlick dann auch noch die eingewechselte Melina Hoffmann, die den Ball an der herausstürzenden Dossenheimer Torfrau vorbei schießen konnte und damit ihr erstes Tor als TSV-Spielerin erzielte. (4:0, 88. Minute).