Damen Oberliga: Ohne Punkte zurück aus Niefern

Beim zweiten Auswärtsspiel in Folge konnte unsere Mannschaft nicht an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen und verlor verdient beim badischen Aufsteiger, dem FV Niefern, mit 0:3 (0:1).

Neben den Langzeitverletzten musste das Team nun auch noch auf Mannschaftsführerin Laura D’Agro verzichten, die aufgrund einer Knöchelverletzung nicht auflaufen konnte. Die Rollen im Spiel selbst waren schnell erkennbar. Niefern stand kompakt im Abwehrzentrum und versuchte mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Unser Team versuchte dagegen mit ruhigem Aufbauspiel und mit langen Bällen die Abwehr der Heimelf zu überwinden.

Doch unsere Aktionen blieben über die gesamte Spielzeit zu unpräzise, teils wurden Bälle überhastet verloren und im Angriff konnten wir zu keiner Zeit die sonst gewohnte Entschlossenheit zeigen. Niefern hatte dadurch leichtes Spiel, versäumte es aber schon vor der Halbzeit, ihre 1-zu-1 Situationen erfolgreich abzuschließen. Hier zeigte sich unter anderem Torhüterin Sara Heuser auf dem Posten (19./33.). Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann der Führungstreffer fallen musste. In der 38. Minute war es dann auch soweit: nach einem erneuten Ballverlust verbunden mit einem schnell vorgetragenen Angriff ging die Heimelf noch vor der Pause in Führung.

Leider blieb die 2. Halbzeit ein Spiegelbild der 1. Halbzeit. Es gelang unserem Team trotz mehr Ballbesitz und viel Laufbereitschaft nicht, entscheidende Akzente in die eigenen Angriffe zu setzen. Die Heimelf konnte abwarten und suchte ihren Erfolg weiterhin mit Konterangriffen, wovon einer nach gut einer Stunde Spielzeit zum 2:0 führte. Auch die danach vorgenommenen personellen Veränderungen brachten keinen positiven Umschwung in unser Spiel – unsere Aktionen blieben weiterhin erfolglos. Vier Minuten vor dem Ende hatte Sina Süss die wohl beste Tormöglichkeit im Spiel – ihr Schuss flog allerdings über das gegnerische Tor (86.). Das 3:0 war dann nur noch für die Statistik (89.).

Solche „gebrauchten“ Tage gibt es im Fußball – deshalb gilt: Kopf hoch und nach vorne schauen! Am kommenden Sonntag empfängt unsere Mannschaft den FV Vorwärts Faurndau. Der Anpfiff erfolgt um 14.00 Uhr.

Veröffentlicht unter Damen

Damen Oberliga: Auswärtserfolg beim ASV Hagsfeld

Nach zwei Niederlagen in Folge reiste das Team am gestrigen Sonntag zum badischen Nachbarn nach Hagsfeld. Verletzungs- und urlaubsbedingte Ausfälle zwangen Chefcoach Sebastiano Franzo zu erneuten Umstellungen in der Anfangsformation. Zudem nahmen mit Lonteshia Stripf und Vivian Latorre Fernandez zwei Spielerinnen aus der 2. Mannschaft auf der Auswechselbank Platz.

Unser Team begann nervös und der holprige, teilweise rutschige Rasenplatz sorgte zusätzlich dafür, dass die Aktionen nicht gerade einfacher wurden. Hagsfeld kam deutlich besser ins Spiel, störte früh und nutzte die Unsicherheiten zu ersten eigenen Angriffen aus. Nach 12 Minuten war es eine alte Bekannte, die den Führungstreffer für die Heimelf markierte: Miriam delBrio, letztes Jahr noch im Dress von Neckarau, erzielte aus allerdings klarer Abseitsposition das 1:0. Hagsfeld bleib danach am Drücker und profitierte dabei von der insgesamt nicht stimmigen Raumaufteilung und den teilweise eklatanten Schwächen im Spielaufbau unseres Teams. Man konnte deshalb nach 45 Minuten froh sein, nur mit einem Tor zurück zu liegen.

Mit einigen taktischen Umstellungen und einer personellen Veränderung (Marie Langner ersetzte Carolin Fentz) kam unser Team mit neuer Motivation aus der Kabine. Nun wurden die Bälle aufgrund der widrigen Platzverhältnisse schneller und schörkelloser gespielt, eine bessere Raumaufteilung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen führte zu mehr Ballbesitz und zusätzlich wurde mehr mit langen Bällen in die Spitze operiert. Das zeigte recht schnell Wirkung und die Hagsfelder Abwehr hatte mit dieser Spielweise zunehmend Probleme. Nach 65 Minuten war es dann soweit. Romy Gajdera wurde nach einer schnellen Spielverlagerung mustergültig bedient und erzielte den verdienten Ausgleichstreffer. Auch danach blieb unsere Mannschaft im Vorwärtsgang und Romy Gajdera hatte nach tollem Einsatz von Sina Süss (sie wurde von der gegnerischen Torfrau nach einem Rückpass angeschossen) die Chance zum Führungsgtreffer.

Auf der Gegenseite wurde Keeper Sara Heuser nur noch wenig gefordert, zeigte sich aber auf dem Posten, als sie einen Ball nach einem Freistoß sicher über die Torlatte lenkte (80.). Als eigentlich alles auf eine Punkteteilung hindeutete, schlug Lara Karnahl einen Ball nach einem Freistoß aus gut 30 Metern hoch vor das gegnerische Tor. Der Ball wurde länger und länger und senkte sich zum Entsetzen der Heimelf ins Tor (84.).

Kurze Zeit später war dann Schluss und entsprechend groß war der Jubel bei unseren Mädels und den mitgereisten Fans. Ein nicht leichtes Spiel wurde trotz vieler Widrigkeiten am Ende zwar glücklich, aber aufgrund der großen Moral, viel Leidenschaft und dem tollen Teamgeist nicht unverdient siegreich für unsere Mannschaft entschieden.

Am kommenden Samstag, 25.10.2014 reist unsere Mannschaft zum badischen Aufsteiger, dem FV Niefern. Spielbeginn ist um 17.00 Uhr in Niefern-Öschelbronn.

Veröffentlicht unter Damen

Damen Landesliga: Hart erkämpfter Sieg im Derby gegen 08 Lindenhof

Die Vorzeichen hätten besser stehen können: Verletzungssorgen, Urlauber und daraus resultierend eine chaotische Spielvorbereitung, das waren die Handicaps mit denen sich Trainerteam und Spielerinnen im Vorfeld des Spiels gegen die noch ungeschlagene Mannschaft von 08 Lindenhof herumschlagen mussten. Dementsprechend unorganisiert und unkonzentriert begann das Team auch die Partie. Zudem musste man sich erst einmal mit der etwas ruppigen Gangart der Gastgeberinnen arrangieren. Lindenhof agierte überwiegend mit langen Bällen auf die agilen Spitzen, was der TSV jedoch lange Zeit nicht unter Kontrolle bekam. Ebenso gab es praktisch kein eigenes Spiel nach vorne. Nur die überragende Janine Kappes im TSV-Tor verhinderte schlimmeres, ohne sie hätte man sich auch über einen höheren Rückstand nach der ersten halben Stunde nicht beschweren dürfen. Ganz langsam gelang es der Mannschaft aber, die Lindenhöfer Angriffe zu unterbinden. Eigene, vorsichtige Angriffsaktionen gegen Ende der ersten Halbzeit deuteten eine Verbesserung an.

In Halbzeit zwei hatten sich die TSV-Damen offensichtlich besser auf die Spielweise des Gegenes eingestellt. Nur noch selten erreichte ein langer Ball die 08-Spitzen. Demgegenüber gelang es etwas besser eigene Aktionen zu initieren und das ein oder andere Mal in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. So bekam man auch die Chance, durch einen Elfmeter in Führung zu gehen, als die eingewechselte Romy Gajdera in der 58. Minute im Sechzehner in die Zange genommen worden war. Dorota Kornefal scheiterte jedoch an der sehr gut reagierenden Heimtorfrau. Auch durch diesen Rückschlag ließ sich das TSV-Team nicht beirren und mühte sich weiter durch die körperlich intensive Partie. Überhaupt muss bemerkt werden, dass die TSV-Damen trotz der aufgeheizten Atmosphäre auf und neben dem Platz ruhig blieben, mit Sicherheit ein ganz wichtiger Baustein für den Sieg. Zehn Minuten nach dem ersten Elfmeter war es wiederum Romy Gajdera, die im Strafraum die Beine gestellt bekam. Diesmal trat die Gefoulte selbst an und verwandelte sicher zum Treffer des Tages (68. Minute). Die darauffolgenden zwanzig Minuten waren spannend, aber mit Sicherheit nicht schön anzusehen. Am Ende brachten das TSV-Team den Vorsprung über die Zeit und die drei Punkte nach Hause.

Veröffentlicht unter Damen

Herren: TSV Neckarau II – KSC Schwetzingen 3:3

Spieldatum: Sonntag, 19.10.2014 – 13:00 Uhr

Starke Aufholjagd beschert der zweiten Mannschaft trotz Überlegenheit immerhin noch einen Punkt
Bei dem schönen Fussballwetter hatte man heute die Mannschaft des KSC Schwetzingen zu Gast, die sich vor Spielbeginn mit 8 Punkten Ausbeute auf dem vorletzten Tabellenrang befanden. Um an der Konkurrenz vorbeizuziehen und um die Abstiegsränge weiter auf Distanz zu halten war ein Sieg heute deshalb zwingend notwendig. Trainer D. Carpintieri stellte dazu eine komplett neue Viererkette im Vergleich zur Vorwoche auf. Der seit dem 1. Spieltag verletzte Weidner kehrte wieder auf seine gewohnte Position auf der rechten Abwehrseite zurück. Verzichten musste man heute nicht nur u.A. auf Kapitän D’Agro (Rückenprobleme), sondern auch auf Torjäger Brehm.
In den ersten Spielminuten passierte nicht viel und so war die erste nennenswehrte Aktion der Wechsel von Tobolik für Seiler, der mit Leistenproblemen vorerst den Platz verließ. Unsere zweite Mannschaft hatte zwar in den Folgeminuten viel Ballbesitz, jedoch war die Bewegung in der Offensive nicht wie gewünscht, möglicherweise auch nicht zu kompensieren durch das Fehlen von Brehm. Gute Chancen gab es daher für die Heimmannschaft in der Anfangsphase keine. Nach einer Standardsituation der Gäste gingen diese mit 0:1 in Führung (27.min). Der Gästestürmer kam hier unbedrängt zum Kopfball. Dieses Tor war zu diesem Zeitpunkt nicht verdient und der Schrock saß tief. So konnte der Gegner drei Minuten später nach einem Stellungsfehler von Kabashi auf 0:2 erhöhen. Und dem nicht genug landete der Ball wieder zum 0:3 im Netz. Erst jetzt wachte die zweite Mannschaft auf. Zeller mit einem Torschuss knapp über das Tor, sowie Zeller per Freistoß und Tobolik per Drop-Kick fanden in starken Gästetorwart ihren Meister. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann aber doch endlich soweit, Zeller konnte den Abstand auf zwei Tore mit seinem Schuss zum 1:3 verkürzen. Danach war Halbzeitpause.
Der Anschlusstreffer machte der TuS Mut und so war es Knab, der kurz nach Wiederanpfiff einen vom Torwart parierten Schuss von Zeller zum 2:3 Anschlusstreffer abstauben konnte. Auch wenn der KSC noch einmal eine gute Chance hatte, die Kabashi übrigens stark parierte, war der Druck unserer zweiten Mannschaft weiterhin hoch. Wir drängten auf den Anschlusstreffer, der auch in der 79. Spielminute durch ein Kopfballtor des wieder eingewechselten Seiler völlig verdient fiel. Ein Tor in der 90. Minute durch die Gäste hätte das Ergebnis fast wieder auf den Kopf gestellt, doch der Schiedsrichter entschied völlig zurecht auf Absteitstor. Nach dieser Aktion war auch Schluss und so musste man sich trotz hoher Überlegenheit wieder nur mit einem Unentschieden begnügen.

Kader

Kabashi (TW), Erol, Eisele, Pilato, Weidner, Yodmee, Knab, Duschl, De Paola, Zeller, Seiler, Schäfer (ETW), Stieger, Indovino, Dörfl, Tobolik, Köpke

Tore

1:3 Zeller, 2:3 Knab, 3:3 Seiler

Herren: DJK Feudenheim – TSV Neckarau II 1:1

Spieldatum: Sonntag, 12.10.2014 – 15:00 Uhr

Trotz Traumtor von D’Agro kommt die zweite Mannschaft nicht über ein Unentschieden heraus
Mit drei ungeschlagenen Spielen im Rücken und fünf Punkten Ausbeute wollte die zweite Mannschaft am vergangenen Sonntag nach dem Unentschieden im Derby endlich wieder einen Sieg einfahren. Dies sollte auf dem Hartplatz der DJK in Feudenheim geschehen, die bisher alle drei Partien vor heimischer Kulisse für sich entscheiden konnten.
Von Anfang an machte die zweite Mannschaft Druck nach vorne und versuchte die frühe Führung zu erzielen. Der Gegner zeigte sich sehr aggressiv im Zweikampf und beging auch einige Fouls, was in den Reihen der TuS nach häufigerem Auftreten doch für Empörung sorgte. Diese Fouls machten auch das Spiel vor allem in der ersten Halbzeit kaputt. Chancen auf Seiten der TSV gab es dennoch. Brehm konnte bereits nach 6 Spielminuten nach einem Ball von Moser die Führung erzielen, traf mit seinem Kopfball aber leider nur den Außenpfosten. Nach 18 Minuten konnte sich De Paola auf der Außenbahn durchsetzen und scheiterte mit seinem Schuss am starken Torhüter der Heimmannschaft. Die Quittung war letztendlich die erste richtig gefährliche Aktion der Feudenheimer. Ein Abstimmungsfehler der Hintermannschaft war das Glück des Heim-Stürmers, der den Ball freistehend annehmen konnte, bevor er den Ball unhaltbar in die rechte untere Ecke vorbei an Kabashi zum 1:0 (31.min) verwandelte. Brehm hatte noch eine weitere gute Chance, als er freistehend zum Kopfball kam, verzog jedoch. Mit dem 1:0 im Rücken ging es in die Halbzeitpause.
Der Beginn der zweiten Halbzeit unserer Männer war stark. Feudenheim kam kaum hinten heraus, der Ball fand allerdings nicht den Weg ins Tor, obwohl die Abwehr der Heimmannschaft einige Fehler machte. Das Spiel wurde aggressiver und hektischer, geprägt durch viele Fouls, vor allem von Seiten der DJK. Die DJK schaffte es lange Zeit hinten die Null zu halten, doch dann kam D’Agro. Sein sensationeller Weitschuss ca. 20 Meter halblinks vor dem Tor krachte direkt im Winkel ein, in welchem er sogar noch hängen blieb. Da hatte alles gepasst und war wunderschön anzusehen. Genug geschwärmt, so ein Treffer macht man aber eben nicht alle Tage. Der Druck wurde nach dem Traumtor weiter erhöht, brachte aber in der restlichen Zeit keine Chancen mehr ein. So blieb es beim glücklichen 1:1 Endstand für den Gastgeber und beim insgesamt dritten Unentschieden in Folge für die zweite Mannschaft des TSV.

 

Kader

Kabashi (TW), M. Carpintieri, Stieger, D. Carpintieri, Knapp, Yodmee, D’Agro, De Paola, Moser, Seiler, Brehm, Erol, Indovino, Ocon Palma, Tobolik, Weidner

Tore

1:1 D’Agro

Damen Oberliga: Herbe Niederlage gegen Freiburg

image

Gegen die Bundesligareserve vom SC Freiburg musste das Oberligateam am vergangenen Sonntag ihre bisher höchste Niederlage einstecken. 0:9 hieß es am Ende und das, obwohl sich das Team nach der Niederlage beim KSC und den verletzungsbedingten Langzeitausfällen nach dem Motto „Jetzt erst recht“ viel vorgenommen hatte.

Bereits nach 30 Sekunden (!) wurde der erste Ball leichtfertig verloren und die Gästestürmerin scheiterte am Torpfosten. Dieser Weckruf brachte zwar etwas mehr Konzentration in das eigene Spiel, doch die Gäste waren auch danach gedanklich immer einen Schritt schneller und gingen nach einem Freistoß folgerichtig in Führung (10.). Glück dann, als Torhüterin Sara Heuser vor dem Strafraum nur mittels eines Foulspiels klären konnte, der Schiedsrichter aber auf Vorteil entschied, doch Laura D’Agro den Ball im letzten Moment vor der Torlinie klären konnte (19.). Danach entwickelte sich in verteiltes Spiel und unsere Mädels konnten sich durch Standardsituationen ihre ersten Torchancen erspielen. Die größte Möglichkeit verhinderte dann die Freiburger Torfrau, als sie Lara Karnahls Gewaltschuss glänzend parierte (25.). Freiburg blieb aber stets gefährlich und konnte nur kurze Zeit später zum 2:0 erhöhen (27.).

Nach dem Seitenwechsel dann die nächste Hiobsbotschaft: Laura D’Agro musste ausgewechselt werden und mitten in dieser Phase erzielten die Gäste mit zwei weiteren Toren die Vorentscheidung (49./51.).

Der Rest dieses Spieles ist schnell erzählt: bei unserer Mannschaft lief nun gar nichts mehr zusammen, alle gutgemeinten Aktionen verfehlten ihr Ziel und auch die vorgenommenen Umstellungen und Einwechslungen brachten keine Entlastung. Freiburg hatte es dagegen leicht und wie so häufig, wenn es bei einer Mannschaft nicht läuft, klappt bei der anderen Mannschaft nahezu alles. Reihenweise wurde unsere Defensive nun ein größte Schwierigkeiten gebracht und die weiteren Tore waren zwangsläufig das Spiegelbild dieser Überlegenheit. Unser Team gab zwar nicht auf, doch konnte man den Gästen nur sehr wenig entgegensetzen. Am Ende musste man  froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben.

Das Positive: schon am nächsten Sonntag kann das Team eine Antwort auf diese Niederlage geben und zeigen, was sie in den vorherigen Spielen ausgezeichnet hat. Teamgeist und Stimmung nach diesem Spiel stimmen zumindest optimistisch.

Veröffentlicht unter Damen

Damen Landesliga: 9:0 Sieg gegen Neuling VfR Mannheim

Anders als zuletzt war das Team bemüht, schnell in die Partie zu kommen und engagiert nach vorne zu spielen. Da man dieses Mal auch die Außen gut mit einbezog, führte dies auch schnell zum Erfolg. Flanke Florentine Schlick, Tor Dorota Kornefal, 1:0- 4. Minute – so einfach kann Fußball sein. Weil das so gut geklappt hatte, probierten die beiden es in der 12. Minute erneut – 2:0. Das 3:0 fiel nur zwei Minuten später: Einen Eckball von Lena Eisinger konnte Steffi Bäuerle per Direktabnahme unter die Latte setzen (14. Minute). Die TSV-Damen spielten gegen eine überfordert scheinende VfR-Defensive weiter munter nach vorne und legten vor allem auch immer wieder über die Außenbahnen nach. Das 4:0 übernahm einmal mehr Torjägerin Dorota Kornefal, diesmal nach einer schönen Flanke von Spielführerin Antje Liebold (20. Minute). Der nächste Treffer wurde durch einen Traumpass in die Tiefe von Carolin Fentz eingeleitet. Die steil geschickte Steffi Bäuerle sah sich keiner Gegenwehr ausgesetzt und schob zum 5:0 ein (30. Minute). Vor der Pause nahmen die TSV-Damen das Tempo etwas raus, sodass es mit diesem Ergebnis in die Kabine ging.

Auch in Halbzeit zwei hatten die fair agierenden Gäste wenig entgegenzusetzen. Das 6:0 übernahm Florentine Schlick diesmal selbst per Kopfball (58. Spielminute), während sich kurze Zeit später wiederum Dorota Kornefal in die Torschützenliste eintrug: Tor per Kopfball nach Flanke Antje Liebold (7:0, 63. Minute). Trainer Guiseppe Franzo gab nun auch Spielerinnen mit bisher weniger Einsatzzeit ihre Chance. Und diese machten einfach da weiter, wo die anderen aufgehört hatten: Vivian Latorre Fernandez traf mit einem schönen Distanzschuss zum 8:0 (78 Minute), ehe Tamara Siebig ebenfalls mit einem satten Schuss und zudem mit ihrem ersten Tor im TSV-Dress auf den Endstand erhöhte (90. Minute).

Fazit: Natürlich kann dieses Spiel kein ernsthafter Gradmesser sein, ein Schritt in die richtige Richtung ist es dennoch. Mit neuem Selbstvertrauen kann man nun die weitaus schwerere Aufgabe nächste Woche gegen 08 Lindenhof angehen.

Veröffentlicht unter Damen

Damen Oberliga: Aufholjagd wurde nicht belohnt

2 : 3 hieß es am Ende einer umkämpften und bis zum Schluss leidenschaftlich geführten Partie beim Lokalrivalen Karlsruher SC.

Von Beginn an – und das hat schon Tradition – gingen beiden Mannschaften mit großer Motivation und in der Mehrzahl hart geführten Zweikämpfen in dieses zu jeder Zeit spannende Lokalderby. Torraumszenen blieben in der Anfangszeit Mangelware, da beide Teams die Mittelfeldzone beackerten und beide Defensivreihen sicher standen. Der Führungstreffer der Heimelf resultierte dann aus einer Einzelaktion, als sich eine KSC-Akteurin gegen zwei Abwehrspielerinnen energisch durchsetzte und mit einem platzierten Schuss das 1:0 erzielen konnte (30.).

Nur vier Minuten später dezimierten sich die KSClerinnen durch eine Unbeherrschtheit selbst und der sehr gut leitende Referee zögerte keine Sekunde – Platzverweis!

Nach dem Seitenwechsel versuchte unser Team, die nummerische Überlegenheit auszunutzen. Sina Süss hatte mit einem Kopfball nach einer Ecke die große Chance, den Ausgleich zu erzielen – die Torfrau konnte den Ball aber entschärfen (52.). Kurze Zeit später dann die kalte Dusche: ein mehr aus der Not auf unser Tor geschossener Ball senkte sich zum Entsetzen aller über unsere Torhüterin hinweg und schlug zum 2:0 ein (58.). Die anschließende Unordnung nutzte der KSC nur zwei Minuten später und schloss einen Konter zum 3:0 ab.

Sollte es das gewesen sein? Nein, denn unser Team wollte das so nicht stehen lassen. Jetzt begann die stärkste Phase unseres Spieles: der Ball lief nun viel sicherer durch die eigenen Reihen und der letzte Pass fand nahezu immer eine Mitspielerin. Elena Mathes scheiterte mit einem Schuss an die Querlatte (68.), kurz danach war es Sina Süss, die mit ihren ersten beiden Saisontoren auf 3:2 verkürzen konnte (78./79.). Der Ausgleich lag förmlich in der Luft, doch trotz aller Bemühungen sollte er heute leider nicht gelingen.

Am Ende stand zwar die erste Saisonniederlage, die aber aufgrund der gezeigten Leistungen und der mannschaftlichen Geschlossenheit nur kurz weh tat. Wer solch ein Spiel gegen einen Gegner verliert, dessen Ansprüche um ein vielfaches höher sind, kann mit Zuversicht in die kommenden Spiele gehen.

Am nächsten Sonntag kommt die 2. Mannschaft des SC Freiburg zu uns auf die TUS. Der Anpfiff erfolgt um 14.00 Uhr.

Veröffentlicht unter Damen

Damen Landesliga: 2:1 Sieg trotz sehr schlechter Leistung

Am Sonntag fuhren die Damen des TSV2 ihren ersten Sieg ein, 2:1 beim VfB St. Leon. Trotzdem kam nicht recht Freude auf. Zu schlecht war die gezeigte Leistung der Mannschaft. In Halbzeit eins wurde diese von den Spielerinnen selbst als unterirdisch eingestuft. Die Räume für den Gegner waren zu groß, sodass St. Leon vergleichsweise problemlos nach vorne spielen konnte. Im eigenen Spiel nach vorne wurden Ballverliebtheit, hektische und ungenaue Spielweise sowie eine gewisse Lauffaulheit konstatiert. Dementsprechend frustriert ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit wurde im Vergleich zum ersten Durchgang stark verbessert begonnen. Es war ein deutliches Bemühen erkennbar, ein Tor zu erzielen. St. Leon dagegen schien ob des erwachten Engagements erstmal überrascht und wurde von den TSV-Damen minutenlang am eigenen Strafraum eingeschlossen. Mehrere gute Chancen sprangen dabei heraus, doch es passte zum Spiel, dass auch beste Gelegenheiten aus kurzer Distanz nicht verwertet werden konnten. Dorota Kornefal mit einem Distanzschuss erzielte dann die Führung (1:0, 55. Minute). Das TSV-Team bemühte sich nun, den Vorsprung auszubauen, doch weiterhin war die Verwertung der Chancen ein großes Manko. Zudem schlichen sich wieder mehr Fehler, gerade in der Rückwärtsbewegung, ein und auch die Raumaufteilung ging erneut etwas verloren, sodass die die TSV-Damen mitunter selbst in Schwierigkeiten brachten und in mehrere gefährliche Konter liefen. Landete der erste noch am Pfosten, waren die Gastgeberinnen beim zweiten effizienter: 1:1 (74. Minute). Der TSV blieb zwar bis zum Spielende etwas besser, kämpfte aber weiterhin mit Ungenauigkeiten. Das letztlich verdiente 2:1 (77. Spielminute) erzielte wiederum Dorota Kornefal durch einen Freistoß.

Veröffentlicht unter Damen

Herren: TSV Neckarau II – VFL Neckarau II 2:2

Spieldatum: Sonntag, 05.10.2014 – 13:00 Uhr

Unentschieden im Derby gegen VFL Neckarau 2

Die Vorfreude war groß, und jeder einzelne Spieler war bis in die Spitzen motiviert zum Derby gegen die zweite Mannschaft des Gastes von Nebenan – dem VFL Neckarau. Bestückt mit einem 19 Mann Kader stand man einem eher schwach besetzen Gegner mit 12 Mann gegenüber. Scheinbar lag auch ganz Neckarau noch in den Puppen oder hat schlichtweg einfach nichts von dem Derby der zweiten Mannschaften mitbekommen. Vielleicht hat es auch einfach niemand so richtig interessiert, denn Zuschauer waren Mangelware. Sei’s drum, heute war wenigstens die Mannschaft so richtig heiß und wollte deshalb auch gewinnen, um den großen Konkurrenten mit leeren Händen nach Hause zu schicken und um weiterhin die oberen Tabellenränge nicht aus dem Auge zu verlieren.

Kurz nach Spielbeginn zeigte Stieger gleich seinen Kollegen, das dies heute ein anderes Spiel werden sollte und bekam glücklicherweise keinen gelben Karton, nachdem er den Gegner an der Seitenlinie abgrätschte. Das Spiel selbst spielte sich die ersten 10 Minuten im Mittelfeld ab, zwar hatte der VfL die ein oder andere kleinere Chance, jedoch stand die Abwehr unserer Männer in der 1. Halbzeit insgesamt recht gut und ließ kaum etwas zu. Die Effizienz unserer Mannschaft wurde mit der ersten Chance gleich belohnt. Nach einem Abwehrfehler landete ein Kopfball des Verteidigers bei Knab, der den Ball direkt über den nächsten Innenverteidiger auf den heranstürmenden Brehm ablegte, der wiederum allein vorm Torwart zum 1:0 einköpfen konnte. Dann passierte erstmal nicht mehr viel. Knab wurde mit Rückenproblemen nach 28. Minuten durch Erol ersetzt und Yodmee holte sich noch für Trikotziehen die gelbe Karte ab. In der 42. Minute pfiff der Schiedsrichter nach einer Ecke etwas schmeichelhaft auf Handelfmeter, nachdem der Verteidiger des VfL’s angeblich den Ball mit der Hand mitgenommen hatte. Hier hätte man nicht unbedingt pfeifen müssen. Sei’s drum, es gab einen Elfmeter für die TuS, den Brehm mit seinem bereits siebten Saisontor sicher in die rechte untere Ecke verwandelte. Der Halbzeitstand lautete 2:0 und man konnte zufrieden sein mit einer Chancenauswertung von 100%.

Nach der Halbzeitpause machten die Gäste Druck und kamen durch die Hilfe des Schiedsrichters direkt zum Anschlusstreffer. Nach einer lächerlichen Schwalbe im Strafraum musste selbst der Gegner schmunzeln, als der Schiedsrichter hier zum Elfmeter pfiff. Vielleicht war das die ausgleichende Gerechtigkeit für den Elfmeter der ersten Halbzeit, jedenfalls hätte man hier definitiv keinen Elfmeter geben dürfen. Dem VFL war das jedoch egal, auch dieser Elfmeter wurde sicher zum 2:1 Anschlusstreffer verwandelt. Die Gäste erhöhten jetzt den Druck und hatten es schwer, den Ball in unserem Tor unterzubringen. Nachdem Spielertrainer D. Carpintieri mit dem Wechsel Seiler für Stieger eine Offensivkraft für einen Innenverteidiger brachte, war klar, man wollte die Entscheidung. Mit 2 Toren Differenz wäre die Drangphase der Gäste dahin. Leider ging die Taktik nicht auf und so musste man nach eigenem Eckball einen unnötigen Konter hinnehmen. Jetzt stand es also 2:2, das Spiel war wieder offen und nicht nur der VFL hatte seine Chancen, sondern auch unsere Männer. Die Spannung war da, allerdings passierte nicht mehr viel und man musste sich letztendlich mit dem Unentschieden begnügen. Das war definitiv ein Punktgewinn, auch wenn man mit etwas Glück hätte gewinnen können.

 

Kader

Kabashi (TW), M. Carpintieri, Stieger, Pilato, Knapp, D. Carpintieri, Knab, D’Agro, De Paola, Yodmee, Brehm, Marzenell (ETW), Erol, Indovino, Ocon Palma, Seiler, Tobolik, Tropf, Weidner

Tore

1:0 Brehm, 2:0 Brehm