Damen Landesliga: Hart erkämptes 1:1 im Spitzenspiel

Vor ungewöhnlich vielen Zuschauern standen sich am Sonntag Abend die Damen des TSV Neckarau II und dem MFC 08 Lindenhof in einem traditionell emotionsgeladenen Derby gegenüber.

Ohne großes Abtasten und ohne Taktieren wurde von der ersten Minute intensiver und schneller Fußball gespielt. Zu Beginn jedoch fast ausschließlich von den Gästen. Diese setzten das TSV-Team durchgängig unter Druck und erspielten sich einige gute Chancen. Folgerichtig fiel auch das 1:0 für den Lindenhof durch einen platzierten Schuss von der Strafraumgrenze (0:1, 9. Minute). Den TSV-Damen gelang es jedoch mit etwas Glück, die Anfangsphase ohne weitere Gegentreffer zu überstehen. Während das TSV-Team mit zunehmender Spieldauer sortierter zuwerke gingen und sich auch auf die Intensität des Spiels besser eingestellt hatte, mussten die Gäste ihr hohes Anfangstempo etwas zurückfahren. In der Folge konnten nun auf beiden Seiten Offensivaktionen zum Abschluss gebracht werden, die gefährlicheren aber weiterhin auf Seiten der Gäste.

Nach der Halbzeit verlegte sich 08 Lindenhof zunehmend aufs Kontern. Grund dafür war auch, dass der TSV besser stand, agressiver in die Zweikämpfe ging, und mehr und mehr auch Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben konnte. So fiel auch der Ausgleich. Die TSV-Angreiferinnen Melina Hofmann und Carolin Weber liefen die gegnerische Abwehr an und provozierten Fehler. Schließlich konnte Carolin Weber durch gutes Nachsetzen den Ball im Netz unterbringen (68. Minute). Auf der Gegenseite hatte der TSV aber wiederum Glück, als eine Angreiferin den Ball aus fünf Metern über das leere Tor schoss. Trotzdem – 08 gehörte die Anfangsphase, dem TSV die Schlussphase. Carolin Weber konnte in der 82. Minute nur noch durch eine Notbremse in ihrem Sololauf aufs Tor gebremst werden. Folge: Rot und Elfmeter. Leider konnte die sonst sichere Schützin Sonja Kuttelwascher den Ball nicht im Tor unterbringen. Doch der TSV ließ sich davon nicht beirren und versuchte es weiter. Die letzte Riesenchance hatte wiederum Carolin Weber zwei Minuten vor dem Ende: wieder durch einen schönen Ball in den Raum auf die Reise geschickt, schob sie das Leder knapp am linken Pfosten vorbei.

Fazit: Da beide Seiten beste Chancen auf die Entscheidung liegen ließen, ist das Ergebnis wohl als gerecht zu bewerten. Ein Punkt also, der den Gastgeberinnen aber wohl vorerst mehr weiterhilft, als den Gästen vom Lindenhof.

Damen Oberliga: Aufwand mit drei Punkten belohnt

Im Nachbarschaftsderby gegen den ASV Hagsfeld gelang unseren Mädels ein 3:2 Erfolg und brachte drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Das Spiel begann eher zerfahren und viele Ballverluste auf beiden Seiten sorgten für wenig Spielfluss. Wie aus dem Nichts führte die erste Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr zur frühen Führung für die Gäste (9.). Doch nur fünf Minuten später eroberte sich Lisa Schön im Mittelfeld den Ball, setzte Cassy McGhee in Szene, deren Schuss die Hagsfelder Torhüterin noch abwehren konnte, doch Urlaubsrückkehrerin Saskia Behringer zeigte sich aufmerksam und erzielte mit dem Abpraller den Ausgleich. Danach neutralisierten sich beide Teams, ohne dass sich eine Mannschaft Vorteile verschaffen konnte.

Es dauerte bis zur 35. Minute und Sina Süss legte den Ball nach einem schönen Pass über die rechte Außenbahn quer zur mitgelaufenen Elena Mathes, die trotz Bedrängnis den Ball im gegnerischen Tor zur umjubelten Führung unterbringen konnte. Nach dem Seitenwechsel dauerte es keine fünf Minuten und die erfrischend aufspielende Saskia Behringer zog aus gut 20 Metern einfach mal ab und der Ball senkte sich unhaltbar zum 3:1 ins Tor (50.).

Hagsfeld bemühte sich nun verstärkt um den Anschlusstreffer, dadurch ergaben sich für unser Team gute Kontermöglichkeiten. Lisa Schön hätte bei einer dieser Konterchancen alles klar machen können, wurde aber im letzten Moment entscheidend gestört. Die Gäste belohnten sich dagegen mit dem Anschlusstreffer (63.) und übernahmen danach endgültig das Kommando. Doch die wiederum starke Torhüterin Sara Heuser vereitelte auch die besten Chancen glänzend und unser Team kämpfte dazu aufopferungsvoll und mit letzter Kraft.

Der Jubel beim erlösenden Schlusspfiff war dann entsprechend groß – unser Team hatte sich mit drei Punkten belohnt, auch wenn die fairen Gäste ein Unentschieden verdient gehabt hätten.

Am kommenden Samstag, den 02.05.2015 empfängt unsere Mannschaft mit dem FV Niefern den nächsten badischen Mitkonkurrenten. Der Anstoß erfolgt um 17.00 Uhr am Kiesteichweg.

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Herren: SG Oftersheim II – TSV Neckarau II 3:3

Spieldatum: Sonntag, 26.04.2015 – 13:00 Uhr
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Umkämpftes Unentschieden in Oftersheim

Die ersten Minuten gehörten ganz klar der Heimmannschaft aus Oftersheim, da sich die zweite Mannschaft sichtlich versteckte. Dass diese Taktik der starken, offensiven Mannschaft der Oftersheimer nicht lange standhalten kann, war abzusehen. Bereits in der 11. Spielminute musste man wieder ein frühes Gegentor hinnehmen, nachdem der Stürmer mit einer Körpertäuschung an D. Carpintieri freie Schussbahn hatte. Die zweite Mannschaft schien geschockt und fing sich gleich den nächsten Gegentreffer. Nach einem Eckball für die TuS konterten die Oftersheimer gekonnt. Eine erste Parade von Haag landete aber wieder beim Stürmer, der mit dem Kopf aus kurzer Distanz einnetzen konnte. Erst mit dem 2:1 durch Erol wachte die Mannschaft auf. Nach einem guten Zuspiel von Stieger wurde Erol’s Schuss unhaltbar ins linke Toreck abgefälscht. Man merkte, dass hier mehr drin war, als sich nach dem 2:0 geschlagen zu geben. Ein konsequentes Pressing nach dem Anschlusstreffer ermöglichte Bolca keine zwei Minuten später ein Ballgewinn am Strafraumeck. Die Chance ließ auch er sich nehmen und glich den Spielstand wieder aus. Die zweite Mannschaft wollte mehr und kam keine weitere fünf Minuten durch Bolca’s zweites Tor des Tages sogar in Führung. Ein langer Abschlag von Haag konnte Bolca über den Torwart ins leere Tor zum 2:3 befördern.

Nach der Pause wurde es hektisch. Die TuS wollte den Spielstand beibehalten und das mit allen Mitteln. Das Spiel wurde aggressiv, viele gelbwürdige Fouls unterbanden einen flüssigen Spielverlauf. Auch deshalb, da die Schiedsrichterin erst zwanzig Minuten vor dem Ende mit den Karten ziehen begann. Haag durfte sich mehrfach beweisen, da einige Freistöße knapp vor dem Sechszehner ausgeführt wurden. Bei einem langen Eckball wurde er allerdings ein weiteres Mal bezwungen, indem er einen Schuss durch die Beine zum 3:3 nicht abwehren konnte. Weitere aggressive Fouls kurz vor dem Spielende wurden einem Spieler aus Oftersheim zu viel, er beschwerte sich mehrfach bei der Schiedsrichterin und musste mit zwei Gelben Karten den Platz verlassen. Trotz der Unterzahl von Oftersheim versuchten beide Teams den Siegtreffer zu erzielen. Hier hätte die TuS das Spiel entscheiden können. Ein 50-Meter Schuss von Pilato flog am zu weit vor dem Tor stehenden Torhüter vorbei, landete aber nur am Innenpfosten und sprang von dort wieder ins Feld. Keine zwei Minuten später stand Pilato wieder alleine vorm Tor, aber anstatt abzuschließen passte er auf den im Abseits stehenden Knab, sodass das anschließende Tor aberkannt wurde. Das hätte die Führung sein müssen. Die letzte gute Chance des Spiels hatte Erol, als Bolca dem Torwart den Ball abnehmen und auf Erol passen konnte. Sein Schuss fand aber kein Durchkommen und so blieb es in einer wirklich umkämpften Partie am Ende möglicherweise beim gerechten Unentschieden.

Kader

Haag (TW), Stieger, Tropf, D. Carpintieri, Weidner, D’Agro, Knab, Pilato, Erol, M. Carpintieri, Bolca, Kruse, Tobolik, Indovino, Knapp

Tore

1:0 (11.min), 2:0 (14.min), 2:1 Erol (25.min), 2:2 Bolca (27.min), 2:3 Bolca (34.min), 3:3 (84.min)

Herren: KSC Schwetzingen – TSV Neckarau II 1:2

Spieldatum: Sonntag, 19.04.2015 – 15:00 Uhr
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Knapper und spannender 1:2 Auswärtssieg

Wer am vergangenen Sonntag gedacht hätte, dass man mit dem Tabellenletzte aus Schwetzingen eine einfache Aufgabe vor sich hatte, der hatte sich getäuscht.
Das Spiel begann offensiv von beiden Seiten, wobei beide Teams oftmals den langen Ball versuchten. Vor allem die Gastgeber nutzten diese Taktik um ihre schnellen Stürmer in Szene zu setzen. Die erste Chance konnte Kabashi glänzend zum Eckball parieren, als ein Spieler der Schwetzingen aus spitzem Winkel abschließen konnte. Der Druck erhöhte sich und die Taktik der Gastgeber ging vorerst auf. Ein langer Ball auf den schnellen Stürmer konnte Tropf nur abblocken, Stieger wollte klären, traf aber den fallenden Stürmer am Kopf. Der Ball landete direkt bei einem weiteren Spieler, der alleine vor Kabashi zur frühen Führung einschieben konnte.
Die Antwort kam prompt aus den Reihen der zweiten Mannschaft. Nach einer Ecke von Knab kam der Torhüter zwar an den Ball, war aber durch den direkt vor ihm stehenden Brehm verwirrt und ließ den Ball hinter sich ins Tor fallen. Die zweite Mannschaft stand nach dem Ausgleich hinten gut gestaffelt und agierte nach dem ersten Gegentor, sodass der KSC kaum zum Abschluss kam, wenn dann nur durch individuelle Fehler, die jedoch keine hundertprozentige Chancen ergaben. Pumba hatte noch nach schöner Vorarbeit von de Paola die Gelegenheit, scheiterte sehr unglücklich. Ebenso wie Knab, der nach Vorarbeit von Erol auch die Führung hätte erzielen müssen. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Pausentee wollte die zweite Mannschaft das Spiel entscheiden. Knab hatte nach guter Vorarbeit von Brehm die 100% Chance, vergab aber kläglich. Elfmeter hätte es in dieser Situation auch geben müssen, denn Brehm wurde im Strafraum bei seiner Vorarbeit von den Beinen gerissen und musste anschließend verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Seiler ins Spiel, der wenige Minuten später einen Eckball herausholen konnte. Eine lange Ecke von Knab fand mit dem aufgerückten Tropf einen Abnehmer, der den Ball völlig freistehend 10 Meter vor dem Tor volley ins rechte Eck schießen konnte. Die Schwetzinger standen jetzt sehr offensiv und versuchten es weiterhin mit hohen Bällen, die meist aber nicht ankamen. Also musste schon ein Foul im Strafraum der zweiten Mannschaft her, um dem Ende des Spieles noch mehr Spannung zu verleihen. Stieger ging im Strafraum etwas zu unbeholfen zu Ball und traf leicht den Stürmer, der das Geschenk dankend annahm. Der Kapitän der Gastgeber versuchte den Elfmeter ins linke Eck zu schieben, schoss aber über das Tor. Zum Abschluss gab es noch ein Frustfoul der Gastgeber, welches mit Rot bestraft wurde. Danach pfiff der Schiedsrichter ab und so konnte man den vierten Dreier aus den letzten fünf Partien einfahren.

Kader

Kabashi (TW), Erol, Stieger, Tropf, Knapp, D. Carpintieri, D’Agro, Knab, M. Carpintieri, De Paola, Brehm, Dörfl, Kruse, Seiler

Tore

1:0 (11.min), 1:1 [Eigentor] (14.min), 1:2 Tropf (78.min)

Damen Landesliga: Bitterer Punktverlust

Zwei Gastgeschenke = Zwei Punkte zu wenig, das ist die bittere Bilanz des Spiels der zweiten Damenmannschaft gegen St. Leon.

In der ersten Halbzeit fand das Spiel fast ausschließlich zwischen beiden Strafräumen statt. Einzige Ausnahme war der Führungstreffer des TSV in der 6. Minute. Nach einem Eckball von Lena Eisinger legte Steffi Bäuerle auf Kaptitän Antje Liebold ab. Deren Schuss wurde von einer Verteidigerin mit beiden Händen abgewehrt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sarah Böser sicher. Das war es auch schon mit Fußball. Die Partie plätscherte vor sich hin. Der TSV stand zwar nach hinten sicher, verpasste es aber, zwingende Aktionen für einen sichereren Vorsprung zu erarbeiten. Dementsprechend unzufrieden ging man in die Pause.

Auch in Halbzeit zwei gelang es dem TSV nicht wirklich, Torgefahr zu erzeugen. Einzig eine schön herausgespielte Aktion über rechts mit Abschluss von Linksaußen Annabelle Bohrdt ist erwähnenswert, blieb jedoch ohne Ertrag. Leider verlor das Team  mit fortlaufender Spieldauer in der Vorwärtsbewegung mehr und mehr Bälle durch Unkonzentriertheiten und in der Rückwärtsbewegung zudem immer wieder die Ordnung. So sah sich die Abwehrreihe einer Reihe schneller Konter ausgesetzt. In der 80. Minute wurde dem Team ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zum Verhängnis. Gegen die aufgerückte TSV-Mannschaft nutzte St. Leon seine erste echte Torchance im Spiel (1:1). Jetzt etwas wachgerüttelt gab der TSV sein Bestes, um den Fehler wieder wett zu machen. Die TSV-Angreiferinnen Carolin Weber und Melina Hofmann setzten die Gästeabwehr unter Druck und zwangen sie zu Fehlern. Mit engagiertem Nachsetzen gelang es Melina Hofmann, die Führung wieder her zu stellen (87. Minute, 2:1). Doch leider war dies noch nicht der Schlusspunkt. Denn anstatt den Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen, leistete man sich noch einen folgenschweren Abspielfehler, der mit dem zweiten Torschuss von St.Leon und damit zugleich mit dem zweiten Gästetreffer bestraft wurde (2:2, 91. Minute).
In diesem Spiel wäre bei etwas mehr Konzentration und Laufbereitschaft deutlich mehr drin gewesen.

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Damen Oberliga: Derby-Niederlage gegen den Karlsruher SC

0:5 stand es am Ende für die Gäste aus Karlsruhe und das, obwohl sich unser Team vor allem in der 1. Halbzeit mit einem engagiertem Auftritt das torlose Unentschieden bis zur Pause verdiente.

Die Rollen in diesem Spiel waren schnell verteilt: die Gäste bestimmten den Rhythmus und präsentierten sich sehr ballsicher. Dazu passend wurden die freien Räumen mit schnellen Spielzügen über die Außenbahnen gesucht und die präzisen Pässe in die Schnittstellen unserer Abwehr führten immer wieder zu gefährlichen Situationen. Torhüterin Sara Heuser stand deshalb oftmals im Brennpunkt des Geschehens und verhinderte mit einigen guten Paraden den Torerfolg der Gäste.

Auch unser Team entwickelte bei Ballgewinn einige gute Tormöglichkeiten, doch sowohl Sina Süß mit einem Kopfball als auch Cassidy McGhee mit einem Distanzschuss scheiterten.

Trotz der guten Vorsätze aus der Halbzeitpause dauerte es nur wenige Minuten, in denen die Gäste kurz hintereinander zwei Großchancen kreierten, aus denen dann auch das Führungstor resultierte (48.). Jetzt entwickelten sich Torchancen hüben wir drüben. Cassy McGhee scheiterte mit einem Direktschuss und Romy Gajderas Freistoß verfehlte das gegnerische Tor nur knapp. Mitten in diese Drangperiode konnte ein Angriff der Gäste nur durch ein Foulspiel in unserem Strafraum gestoppt werden. Elfmeter und 0:2 hieß es deshalb nach einer Stunde.

Damit war das Spiel entschieden, denn unser Team konnte zum einen nicht mehr die notwendigen Kraftreserven mobilisieren, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, zum anderen ließen die Gäste in ihrer Zielstrebigkeit und ihrem läuferischen Engagement nicht nach, was auch zwangsläufig zu weiteren Gegentreffern führte. Die einzige Unkonzentriertheit in der Gästeabwehr hätte Saskia Behringer zum Ehrentreffer nutzen können, sie scheiterte aber an der KSC-Torfrau (77.).

Schade nur, dass der Schiedsrichter nicht das läuferische Engagement zeigte, was auch in einem Frauenfußballspiel erforderlich ist. Ansonsten hätte er bei zumindest zwei Toren korrekterweise vorher auf Abseits entschieden. Den verdienten Erfolg der Karlsruherinnen stellt das allerdings in keinster Weise in Frage.

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Herren: TSV Neckarau II – DJK Feudenheim 3:2

Spieldatum: Sonntag, 12.04.2015 – 11:00 Uhr
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Last-Minute Treffer von De Paola sichert den wichtigen Heimsieg

Dass beide Mannschaften im Abstiegskampf sind, spiegelte sich auch in den ersten Minuten dieser Partie wieder. Unsicherheiten auf beiden Seiten wurden allerdings nicht ausgenutzt und auch die anfängliche Überlegenheit der Gäste konnte sich nicht bezahlt machen. Die zweite Mannschaft der TuS fing sich allmählich, das Spiel nahm jedoch nicht richtig Fahrt auf und plätscherte weiter so vor sich hin. Es gab an beiden Abwehrreihen kein Vorbeikommen und so musste ein Sonntagsschuss der Gäste für das erste Tor des Tages sorgen. Bei einem Schuss aus über 25 Metern hatte Kabashi das Nachsehen, als der Schuss direkt von der Latte ins Tor abprallte. Die zweite Mannschaft ließ sich dadurch aber nicht beirren und kam keine fünf Minuten später durch Bolca durch einen direkt verwandelten Eckball zum Ausgleich. Kurz vor der Pause erzielten die Gäste aus Feudenheim erneut den Führungstreffer. Ein Eckball konnte Pilato per Kopf nur an die Strafraumgrenze klären, wo der dort freistehende Spieler der DJK mit einer Drehung und einer Direktabnahme den zweiten Sonntagsschuss des Tages markieren konnte.

Nach der Halbzeit wollte die zweite Mannschaft die Wende und kam mit Bolca’s zweitem Tor des Tages erneut zum diesmal verdienten Ausgleich. Nach einem Torwartfehler konnte Bolca aus spitzem Winkel den Ball einschieben. Bolca hatte dann noch die Möglichkeit auf 3:2 zu erhöhen, scheiterte aber mit seinem Kopfball am Pfosten. Den Lucky Punch machte De Paola kurz vor Abpfiff. M. Carpintieri eroberte sich an der Außenlinie den Ball und konnte präzise auf De Paola flanken, der wiederum mit dem Kopf das so wichtige Tor zum 3:2 erzielen konnte.

Kader

Kabashi (TW), Stieger, Pilato, D. Carpintieri, Weidner, D’Agro, Knab, M. Carpintieri, De Paola, Brehm, Bolca, Marzenell (ETW), Tobolik, Erol, Tropf, Knapp

Tore

0:1 (27.min), 1:1 Bolca (31.min), 1:2 (42.min), 2:2 Bolca (59.min), 3:2 De Paola (89.min)

Frauen-Verbandspokal: TSV zieht kampflos ins Viertelfinale ein

Das für Ostersamstag angesetzte Achtelfinalspiel unserer Mädels beim FSV Büchenau wurde kurzfristig von der Heimmannschaft mangels Spielerinnen abgesagt.

Damit steht unser Team im Viertelfinale am 14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt) und trifft dort auf den Sieger der Partie FC Astoria Walldorf (VL) : ASV Hagsfeld (OL).

Die nächsten Punktspiele bestreiten unsere beiden Teams am Sonntag, 12.04.2015 jeweils zu Hause. Um 14.00 Uhr erwartet unsere Oberligamannschaft den Karlsruher SC und um 17.00 Uhr empfängt unsere Zweite das Team vom VfB St. Leon.

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